Connect Kommunikationssysteme
Ihr kompetenter Partner rund um Videoüberwachung und Videotechnik in Karlsruhe

Connect Kommunikation in Karlsruhe kümmert sich um Ihre Videoüberwachung.
Die Videotechnik wird durch den kompetenten Partner für Video Überwachung vertrieben, eingebaut, installiert und gewartet.
 

Connect Kommunikationssysteme GmbH
Pfinzstrasse 104  -  76227 Karlsruhe
Telefon: 0721 96 14 13 0  -  Telefax: +49(0)721 96 14 13 96
Internetpräsenz: http://www.connect-kommunikation.de
E-Mail: mail@connect-kommunikation.de
Impressum

Connect Kommunikation Telefonanlage Telefonanlagen Karlsruhe

Wir arbeiten in Sachen Videotechnik und Videoüberwachung vorzugsweise mit der Firma MOBOTIX zusammen und bieten Support für diese Produkte an. Sie haben Fragen oder einen ganz gezielten  oder individuellen Wunsch für Ihre Video Überwachung? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail oder rufen Sie an. Wir beraten Sie kompetent und gerne. Kommunikation in Karlsruhe kann so einfach sein. Testen Sie uns - Connect. Jedes Unternehmen hat seine ganz eigenen Ansprüche, wenn es um Videotechnik und Videoüberwachung geht.

Hochauflösende, digitale und kosteneffiziente Komplettlösungen im Bereich der Videotechnik kommen immer öfter zur Anwendung. Sei es, um einem gesteigerten Sicherheitsbedürfnis nachzukommen, oder auch um Prozesse zu überwachen und zu optimieren. Flexible und vor allem kostengünstige Lösungen sind dabei gefragt.  Wichtig auch: Die Systeme müssen den unterschiedlichen Anforderungen, zum Beispiel den harten Bedingungen in Industriebetrieben, standhalten und vorhandene Medien, wie z. B. ein vorhandenes Datennetz nutzen können.

Connect Kommunikation kümmert sich um Ihre Videoüberwachung in Karlsruhe. Die Videotechnik wird durch den kompetenten Partner vertrieben, eingebaut, installiert und gewartet.
 

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Connect Kommunikation Ihr kompetenter Partner für Videoüberwachung und Videotechnik in Karlsruhe. Auf unseren Internetseiten unter http://www.connect-kommunikation.de berichten wir Über uns, die Leistungen, unsere Produkte - Telefone l Lichtruf l Faxserver l Videotechnik l Sprechanlagen, benennen unsere Partner und Referenzen.

Videotechnik und Videoüberwachung

Modelle der Videotechnik der Marke MOBOTIX sind u.a. die Hemispheric Q22 und DualNight M12.

DualNight M12 :
Zwei Augen. 100 000 Argumente. Unsere weltweit über 100.000-mal erfolgreich eingesetzte Dualkamera mit 2 separaten HiRes-Bildsensoren: Brillante Farbe am Tag und hochempfindlich schwarz/weiß für die Nacht. Die intelligente und robuste Profilösung von MOBOTIX ohne bewegten Sperrfilter! MOBOTIX HiRes Video ersetzt bis zu 6 Kameras ...

  • Zwei separate Bildsensoren für Tag- und Nachtbetrieb
  • Integrierter DVR mit HiRes-Videoaufzeichnung 
  • Ab Werk dauerhaft fixierte Objektive für einfachste Installation 
  • Robust, wartungsarm und mit verdeckter Kabelführung 
  • Wetterfest von -30° bis +60°C auch ohne Heizung (IP65) 
  • Digitales stufenloses Zoomen, Schwenken, Neigen 
  • Mikrofon, Lautsprecher und PIR-Bewegungssensor integriert

Hemispheric Q22 :
Rundum einfach. Rundum sicher. Eine elegante, ultra-kompakte und wetterfeste IP-Domekamera. Dank 360° Rundumsicht zur Aufzeichnung eines ganzen Raums, Breitbild-Panorama und gleichzeitiger Quad-Darstellung aller vier Himmelsrichtungen eröffnet die Q22 ganz neue Einsatzmöglichkeiten. Die leistungsstarke Video-Komplettlösung...

  • Lückenloses Breitbild-Panorama, ideal fuür Zugangskontrolle 
  • Gleichzeitige Quad-Darstellung aller vier Raumrichtungen 
  • Digitales, stufenloses Schwenken, Neigen und Zoomen 
  • Robust und wartungsarm, ohne mechanisch bewegte Teile 
  • Ereignisgesteuerte Aufzeichnung direkt in der Kamera (SD-Karte) 
  • Alarmfunktion, Lautsprecher und Mikrofon bereits integriert 

Wir sind arbeiten vorzugsweise mit den Produkten von MOBOTIX. Kompetenz und Erfahrung der connect Spezialisten sind aber nicht auf bestimmte Hersteller oder System-Reihen begrenzt. Connect Kommunikation kümmert sich um Ihre Videotechnik. Die Videoüberwachung wird durch unsere kompetenten Mitarbeiter vertrieben, eingebaut, installiert und gewartet.

Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie die Internetseiten der
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, dem kompetenten Partner für Ihre Videoüberwachung und Videotechnik in Karlsruhe, im Internet unter:
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Videoüberwachungssysteme im Wandel (Quelle: http://www.ffpress.net/Kunde/MOX/ATL/33740/)
Von Ralf Hinkel*, Kaiserslautern

Netzwerkkameras lösen zunehmend analoge Videoüberwachungssysteme ab. Die neuen Geräte bieten zahlreiche nützliche Zusatzfunktionen für die Überwachung von Gebäuden und öffentlichen Plätzen. Dazu gehört neben dem Zugriff auf die Kamerabilder über das Internet auch die drahtlose Übertragung oder Sprachmeldungen per Telefon. 

Ob für die Überwachung von Ein- und Ausgängen, Gewahrsamzellen bei Justiz- und Polizeibehörden, die automatische Öffnung von Schranken und Toren oder die Sicherung von Betriebsräumen – Videoüberwachungssysteme können heute eine Vielzahl an Sicherheitsaufgaben übernehmen. An allen „kritischen“ Orten installierte Kameras gewährleisten eine effiziente Sicherung, sodass beispielsweise die personal- und damit auch kostenintensive Überwachung von Firmengeländen durch Sicherheitsdienste nicht mehr notwendig ist. Wird moderne Video-Technologie eingesetzt, können von einer Pförtnerloge oder einer weit entfernten Wachzentrale aus die Bilder beliebig vieler Kameras gleichzeitig auf einem einzigen Bildschirm gesichtet werden. Bei Geräuschen oder Bewegungen lösen die Geräte einen Alarm aus und speichern Fotos von Eindringlingen. 

Vorteile durch Kosteneffizienz 
Ein großer Vorteil von Videoüberwachungssystemen liegt darin, dass sie kostengünstiger sind als der Einsatz von Personal. Dennoch schrecken staatliche Stellen, Unternehmer und Privatleute oft vor einer solchen Sicherheitsinvestition zurück. Der Grund: Die Furcht vor hohen Kosten und aufwändigen Kabelverlegungen, die konventionelle Videoüberwachungs­systeme mit sich bringen. Vor diesem Hintergrund hat sich in den letzten Jahren ein neuer Trend entwickelt, der zunehmend boomt: Videoüberwachung über so genannte Netzwerkkameras. 

Analoge Systeme: Ohne Kabel geht es nicht
Da sich die konventionelle analoge Überwachungstechnik in ihren Grundzügen seit ihren Anfängen nicht wesentlich verändert hat, haften ihr heute noch ähnliche Nachteile an wie in früheren Jahren: Analoge Kameras sind ortsgebunden, da sie durch ein analoges Kabel mit einem Rekorder und/oder Monitor verbunden werden und sich daher in räumlicher Nähe zu diesem befinden müssen. Ohne Zusatzgeräte wie etwa einem Signalverstärker ist die Überwachung eines Außengeländes dadurch nahezu unmöglich. Zusätzlich erfordern analoge Kameras meist aufwändige Installationsarbeiten, da ihre Kabel neu verlegt werden müssen. Das ist in der Regel mit hohem Planungs- und Zeitaufwand sowie beträchtlichen Kosten verbunden. Analoge Systeme sind auch dahingehend unflexibel, dass sie nicht ohne weiteres ausgebaut werden können – jedes Mal, wenn eine zusätzliche Kamera installiert wird, fallen erneut Baumaßnahmen an. 

Digital und flexibel
Moderne Netzwerkkameras dagegen bieten zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Analog-Systemen. Da sie den gängigen Internet-Standard (das Internet Protocol – IP) zum Transport der digitalen Bilder nutzen, kann die Übertragung über ISDN-Leitungen oder Computer-Netzwerke erfolgen, die in modernen Gebäuden meist ohnehin vorhanden sind. Dabei werden die Bilder in digitaler Form – ähnlich wie die Bilddateien digitaler Kleinbildkameras – übertragen. Auch eine drahtlose Funk-Verbindung über die neue Wireless-LAN-Technik ist möglich. So lassen sich die Kameras auch auf Freigeländen problemlos einsetzen. Der PC-Monitor, über den die Aufnahmen von Netzwerkkameras betrachtet werden, muss nicht in der Nähe sein. Für die Sicherheit der übermittelten Daten kann mit allen modernen Sicherheitstechniken der Computerwelt gesorgt werden, zum Beispiel Bildverschlüsselung, Firewall und Zugriffsberechtigungen. Analoge Kabel lassen sich hingegen vergleichsweise einfach elektromagnetisch abhören. 
Die Installation von Netzwerkkameras ist unkompliziert, da sie einfach wie ein Drucker oder ein Computer an ein Datennetz angeschlossen werden. Eine der wichtigsten Eigenschaften von Videoüberwachungs­anlagen mit Netzwerkkameras ist ihre Zukunftsfähigkeit: Sie können jederzeit um beliebig viele Geräte erweitert werden. Die einzelnen Geräte wiederum lassen sich, sofern ihre Funktionen hauptsächlich über die in der Kamera eingesetzte Software gesteuert werden („Software-basiert“), mit neuen Software-Versionen aufrüsten. So ist das Sicherheitssystem in der Lage, mit Wachstum und Anforderungen des Anwenders Schritt zu halten. 

Internet-Browser als Bedienkonsole 
Auch für die Bedienung der Kamera werden anstelle von Spezialgeräten einfach Komponenten aus der Informationstechnologie eingesetzt. So betrachtet der Betreiber die Aufnahmen von Netzwerkkameras über einen beliebigen Internet-Browser, eine Software (zum Beispiel Internet Explorer oder Netscape), die auf jedem modernen PC installiert ist. Auch die Übertragung auf mobile Kleinstcomputer (PDAs) ist problemlos möglich. Mit dem so genannten Multiview-Verfahren (Abb. 2) lassen sich die Bilder mehrerer Kameras gleichzeitig auf einem einzigen Bildschirm anzeigen. Über den Internet-Browser stellt der Betreiber darüber hinaus alle Konfigurationen des Überwachungsgeräts ein und kann bestimmte Funktionen auslösen, beispielsweise Aktionen von externen Geräten oder Maschinen, die über eine serielle Schnittstelle an die Netzwerkkamera angeschlossen sind.

Gleichzeitige Übertragung von Bild und Ton 
Hochwertige Netzwerkkameras wie die des deutschen Herstellers MOBOTIX sind integrierte Überwachungssysteme, die neben Bildern auch Töne aufzeichnen, speichern und übertragen. Zudem lassen sie sich über Infrarot- und Audiosensoren bedarfsgerecht steuern. So kann beispielsweise die Aufzeichnung von Bildern nicht nur durch Bewegungen im Sichtfeld der Kamera, sondern auch durch Geräusche eigenständig von dem Überwachungsgerät ausgelöst werden. Die Toninformationen werden dann zusammen mit den Bildern gespeichert und über Datenleitungen übertragen. 
Diese „Ereignis-gesteuerte“ Speicherung, sprich die Archivierung von Aufnahmen nur bei tatsächlichen Bewegungen im Kamerabild oder bei auftretenden Geräuschen, spart Speicherplatz und verkürzt den Zeitaufwand für die Suche nach Bildern. Gleichzeitig speichern moderne Netzwerkkameras aufgrund einer speziellen Technologie auch immer die Sekunden vor und nach dem eigentlichen Ereignis, um bei Bedarf Aufschluss über dessen Ursache zu geben. 

Sind die Geräte darüber hinaus autark konzipiert wie dies bei den MOBOTIX-Kameras der Fall ist – das heißt, sie benötigen zur Bildauswertung keine ständige Verbindung mit einem zentralen Computer, sondern haben einen eigenen PC in ihrem Inneren integriert, der diese Aufgabe übernimmt – reduziert die Ereignis-gesteuerte Speicherung zugleich die Belastung der Datenleitungen. Denn die Kameras nehmen nur dann per Netzwerk oder ISDN Kontakt mit einem Zentralcomputer auf, wenn sie auch tatsächlich relevante Bilder langfristig archivieren wollen. Bis zu 4.000 Bilder können die MOBOTIX-Geräte dabei sogar direkt in der Kamera speichern. 

Tag und Nacht im Einsatz
Netzwerkkameras, die für Rund-um-die-Uhr Einsätze dienen sollen, sind mit zwei Bildsensoren und zwei Objektiven ausgestattet. Je nach Lichtverhältnissen wählt das Gerät selbstständig entweder den Farbsensor mit Tageslichtobjektiv oder den Schwarz-Weiß-Sensor mit Infrarot-sensitivem Objektiv zur Bildaufzeichnung aus. Mit dieser Dualsensorik erreicht die Kamera sowohl eine gute Echtfarbdarstellung bei Tageslicht als auch eine hohe Empfindlichkeit in dunklen Umgebungen. Dadurch lässt sich das Überwachungssystem ohne teure Spezialobjektive oder manuelle Bedienereingriffe problemlos für 24-Stunden-Überwachungen einsetzen. 

So genannte „duale Netzwerkkameras“ sind neben der Kombination Tages-/Nachtobjektiv auch mit einem Tele- und einem Weitwinkelobjektiv erhältlich. In dieser Ausstattung bieten sie die Möglichkeit, ein Objekt – beispielsweise einen Gefängnishof – gleichzeitig als Überblicksbild mit dem Weitwinkelobjektiv und als Nahaufnahme mit dem „Tele“ im Auge zu behalten. Für Gebäude mit gehobenen Ansprüchen an das Design gibt es spezielle „Domkameras“. Diese Kameraart ähnelt optisch Decken- oder Wandlampen und lässt sich durch ihr schlichtes elegantes Äußeres nahtlos und unauffällig in einen Raum integrieren. 

Mobile Kamera, mobiler Monitor
Die robuste Ausführung und die kompakte Bauweise moderner Netzwerkkameras lassen einen nahezu uneingeschränkten Einsatz auf Straßen und Plätzen im Freien zu. Hochwertige Geräte verkraften problemlos Temperaturunterschiede von -30°C bis +60°C. Spezialmodelle wie die V10 von MOBOTIX eignen sich mit ihren Schwerlastankern, einem drei Millimeter dicken Edelstahlgehäuse und einer schlagfesten Polycarbonat-Blende selbst für zerstörungsanfällige Umgebungen wie Bahnhöfe oder U-Bahn-Stationen (Abb.3). Durch die Nutzung neuer Funkübertragungstechniken wie Wireless LAN ist aber auch der mobile Kamera-Einsatz möglich. Auf diese Weise lassen sich die Geräte beispielsweise zur Überwachung von vorübergehenden Verkehrsknoten­punkten durch Baustellen oder zur Sicherheit von Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen einsetzen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, mobile Kleinstcomputer (PDAs) als tragbare Monitore einzusetzen (Abb. 4). Per Internet können die Aufnahmen zudem bei Bedarf an eine zentrale Leitstelle übertragen werden. 

Gerichtlich verwertbare Beweise
Das integrierte Design moderner Netzwerkkameras erlaubt auch die automatisierte Erfassung von Fahrzeugen. In der Industrie wird diese Funktion bereits für die Prozessautomatisierung in der Logistik genutzt. Bei der Rheinkalk GmbH, Deutschlands größtem Kalkwerk, wurde die Verladung mithilfe von Software-gesteuerten Zugangssystemen automatisiert. Mit speziellen ID-Karten im Scheckkartenformat loggen sich die LKW-Fahrer ein und übernehmen die Abfertigung in Selbstbedienung. Die vollautomatisierten Silos erkennen die Karte mit den darin gespeicherten Daten und führen ausschließlich den beauftragten Ladevorgang durch. Um den Missbrauch der ID-Karten gänzlich auszuschließen, setzt das Unternehmen Netzwerkkameras von MOBOTIX ein (Abb.5), die automatisch alle Fahrzeuge registrieren, die sich auf den Waagen des Werks befinden – mit Kennzeichen, Datum und Uhrzeit. So ist bei Bedarf nachvollziehbar, welcher LKW tatsächlich im Werk war. Und als Beweise stehen jederzeit die gespeicherten und gerichtsverwertbaren Bilder zur Verfügung.

Fernüberwachung
Hochwertige Netzwerkkameras können Polizei, Justizvollzugsanstalten oder auch Verkehrsleitzentralen bei vielen ihrer Aufgaben unterstützen. Ob die Überwachung von Gefängnis- oder Ausnüchterungszellen, die Sicherung von Demonstrationen oder die frühzeitige Erkennung von Staus an Verkehrsknotenpunkten – für viele dieser Tätigkeiten sind Videoüberwachungsgeräte bereits im Einsatz. Im Falle eines Alarms, also beispielsweise wenn ein Häftling in das Blickfeld einer Kamera kommt, können die Geräte auch eine SMS oder E-Mail an einen vorher definierten Empfänger, etwa einen Justizvollzugsbeamten, senden. Sogar ein eigenständiger Anruf der Kameras ist möglich. Um Probleme mit Anrufbeantwortern auszuschließen, müssen die Alarmanrufe der Geräte vom Empfänger mit einer PIN quittiert werden. Andernfalls meldet sich die Kamera bei der jeweils nächsten Person einer vordefinierten Telefonliste. Die Bilder eines Alarmfalls speichert das Gerät zusätzlich ab, damit sie bei Bedarf als aussagekräftige Spur dienen können.

Wachsender Markt
Angesichts der genannten Vorteile ist es nicht erstaunlich, dass inzwischen Netzwerkkameras weltweit in vielen Anwendungsbereichen die analogen Kameras verdrängen. Auch Hersteller von analogen Kameras nehmen immer häufiger Netzwerkmodelle in ihr Produktsortiment auf. Der Marktforschung zufolge eine kluge Entscheidung: Das führende Marktforschungsinstitut der Elektronikbranche IMS Research prognostiziert der digitalen Videoüberwachung in den nächsten Jahren einen wahren Boom. 

Praxisfall: Die Kamera als Aushilfskraft
Gerade für kleinere Unternehmen mit knappen Personalressourcen können Netzwerkkameras die pragmatische Lösung für mehrere Anforderungen zugleich bedeuten. So hat das Stuttgarter Autohaus Auto-Schöttle drei Netzwerkkameras des deutschen Herstellers MOBOTIX zur Überwachung seines Tankstellenbereichs im Einsatz: Eine Kamera nimmt die Zapfsäulen ins Visier, eine zweite ist auf die Staubsauger-Station gerichtet, und eine dritte kontrolliert den Verkaufsshop (Abb. 6). Über den Computerbildschirm benachrichtigen die Kameras das Tankstellenpersonal, sobald in vorher definierten Bildausschnitten eine Veränderung eintritt, beispielsweise das Eintreten einer Person. 

„Für uns hat diese Funktion den Vorteil, dass der Shop nicht permanent besetzt sein muss“, erklärt Geschäftsführer Heinrich Krawietz. „Die Arbeiten an der Kasse können von einer Büro-Mitarbeiterin mit erledigt werden.“ Zudem bieten die Kameras die Möglichkeit, nur die Bildsequenzen aufzuzeichnen, in denen tatsächlich etwas geschieht. Dies spart Speicherkapazitäten und verkürzt die Suchzeit nach den Aufnahmen. 

Automatisierte Speicherung der Bilder
Bei Auto-Schöttle ist die Speicherung der Aufnahmen neben der reinen Videoüberwachung ein zentraler Punkt: „Es kam hin und wieder vor, dass nachts heimlich alte Reifen oder Altölkanister auf dem Gelände der Tankstelle entsorgt wurden", so Heinrich Krawietz. „Da wollten wir schon gerne wissen, wer den Betrieb als Deponie missbraucht.“ Zu diesem Zweck speichert das Autohaus die Kamerabilder fünf Tage lang. Anschließend überschreibt das System, das die Aufnahmen selbständig und ohne zusätzliche Software-Installationen archiviert und verwaltet, automatisch die älteren Sequenzen. „Das ist ein Grund, warum wir uns nicht für eine analoge Kamera mit Band-Aufzeichnung entschieden haben", erzählt Geschäftsführer Krawietz. „Da hätten wir regelmäßig die Bänder tauschen müssen.“

Prävention inklusive
Seit der Installation der Kameras hat es bei Auto-Schöttle keine kriminellen Delikte mehr gegeben; ein Indiz dafür, dass die Lösung auch präventiv wirkt. Bei überschaubaren Kosten. Die Netzwerkkameras sind ohne jegliche Zusatzkomponenten einsetzbar und bewegen sich in einem Kostenrahmen um 1.000 Euro. 

Quelle: http://www.ffpress.net/Kunde/MOX/ATL/33740/